Unterstützung in der Corona-Krise

  31. März 2020

Wir möchten allen Sindelfinger Unternehmern aktuelle Informationen, Verweise und Links zum Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19 zur Verfügung stellen.

Bitte beachten Sie: Die Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH darf keine Rechts- und Gesundheitsberatung durchführen. Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung. Sie sind kein Ersatz für eine Rechtsberatung. Ebenfalls übernehmen wir keine Haftung für die Links Dritter auf diese Website.

Informationen des Robert Koch-Instituts zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Generelle Fragen zum Infektionsschutz: Bundeszentrale für gesellschaftliche Aufklärung

Informationsseite zu Corona im Landkreis Böblingen

Informationsseite zu Corona in Sindelfingen

FAQs Aktuelle Antworten zu den am häufigsten gestellten Anfragen, die die Stadt Sindelfingen betreffen

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CorornaVO) angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Sonntag, 29. März 2020 (Änderungen zur Fassung vom 22. März 2020 wurden farblich marktiert).

CoronaVO Konsolidierte Fassung vom 28.03.2020

Auslegungshinweise zur CoronaVO vom 31.03.2020

 

Zum Schutz aller Bürger hat die Stadt Sindelfingen weiter gehende Maßnahmen zum Infektionsschutz und zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung erlassen:

  • Sindelfingen sagt alle städtischen Veranstaltungen ab. Auch private Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen bleiben geschlossen. Dies betrifft Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen und Galerien, Theater, Freilichttheater, Kinos, Schwimm- und Hallenbäder sowie Saunen, Volkshochschulen und Jugendhäuser, die Jugendfarm, Stadtteiltreffs, Abenteuerspielplätze, Bibliotheken und ihre Zweigstellen, Vergnügungsstätten, Versammlungsstätten, Diskotheken, Prostitutionsbetriebe, Bars, Shisha-Bars, Nachtlokale, Turn- und Sporthallen, die Schule für Musik, Theater und Tanz, städtische Bürgertreffs und Stadtteiltreffs, Festhallen und Veranstaltungsräume. Die Maßnahmen gelten vorerst bis einschließlich Donnerstag, 30. April 2020.
  • Schließung von Schulen und Kitas ab Dienstag, 17. März 2020.
  • Das Sindelfinger Rathaus und die Bezirksämter schließen ab Dienstag, den 17. März 2020 für den Publikumsverkehr, Notfälle können telefonisch vereinbart werden.

Wichtige Rufnummer:

  • Hotline bei Fragen zu Corona in Sindelfingen: Montag – Freitag von 9.00 – 17.00 Uhr unter
    • 07031 94-611
    • 07031 94-618
    • 07031 94-621
  • Hotline für Fragen zur Notfall-Kinderbetreuung: Montag – Freitag von 08.00 – 18.00 Uhr unter
    • 07031 94-600
  • Hotline des Landkreises für Fragen zum Coronavirus: Montag – Freitag von 08.00 – 16.00 Uhr, Samstag/Sonntag von 08.00 – 12.00 Uhr unter
    • 07031 63 3500

Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Um die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern, stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die erste Phase des Hilfspakets zur Verfügung

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg (WiMi)

Informationen der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart (IHK)

FAQs und Informationen der Handwerkskammer Region Stuttgart (HWK)

Wirtschaftliche Hilfestellungen des Landkreises Böblingen (LK BB)

Bei Insolvenzen: Ankündigung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Epidemie geschädigte Unternehmen – Informationen des Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)

Am 20. März wurde die Landesverordnung um folgende weitere zu schließende Einrichtungen ergänzt:

  • Gaststätten und ähnliche Einrichtungen wie Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen,
  • Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios
  • Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze

Nach den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vom 16. März 2020 und aufgrund der Aktualisierung der Landesverordnung vom 20. März 2020 müssen folgende Einrichtungen nicht schließen:

  • der Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke einschließlich Hofläden, mit Ausnahme von reinen Wein- und Spirituosenhandlungen,
  • Wochenmärkte,
  • Abhol- und Lieferdienste einschließlich solche des Online-Handels,
  • Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten,
  • Ausgabestellen der Tafeln,
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker, Optiker und Praxen für die medizinische Fußpflege,
  • Tankstellen,
  • Poststellen, Banken und Sparkassen sowie Servicestellen von Telekommunikationsunternehmen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • der Zeitschriften- und Zeitungsverkauf,
  • Raiffeisenmärkte,
  • Verkaufsstätten für Bau-, Gartenbau- und Tierbedarf und
  • der Großhandel.

Diese haben dafür zu sorgen, dass die erforderlichen Hygienestandards, die Steuerung des Zutritts und das Vermeiden von Warteschlangen sichergestellt ist. Zu diesem Zweck wird ihnen gestattet, auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Das Wirtschaftsministerium wird ermächtigt, dazu Auflagen festzulegen.

Um die durchgehende Versorgung sicherzustellen und die Einkaufsströme zu entzerren, dürfen Einrichtungen, die nicht geschlossen werden müssen, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr öffnen. Einrichtungen, die ohnehin an Sonn- und Feiertagen geöffnet haben, dürfen weiterhin im gewohnten Umfang öffnen (zum Beispiel Tankstellen oder Lieferdienste).

Paketannahmestellen in Einzelhandelsgeschäften, die geschlossen sein müssen, können weiter betreiben werden. Eine Trennung vom Einzelhandel muss gewährleistet sein. Autowerkstätten dürfen für Kunden geöffnet bleiben. Es darf jedoch kein Einzelhandel betrieben werden.

Bitte beachten Sie hierbei: Bezüglich der Sonntagsöffnung gelten Auflagen für Einrichtungen, die nicht geschlossen sein müssen. Die Öffnung ist an allen Sonn- und Feiertagen zulässig und auf den Zeitraum von 12.00 – 18.00 Uhr beschränkt. Demnach können die nicht ohnehin schon nach sonstigen Vorschriften zulässigen Einrichtungen, wie z. B. Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, auch weiterhin wie gewohnt öffnen.

Die Landesregierung hat am 17. März 2020 eine Verordnung erlassen, die u. a. auch Einschränkungen für den Betrieb von Gaststätten enthält. Am 20. März 2020 wurden diese Einschränkungen aufgehoben und durch ein Verbot des Betriebs von Gaststätten ersetzt. Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen, die Abholung und Lieferung von Speisen bleibt weiterhin möglich.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgenden Links:

Informationsplattform für die Tourismuswirtschaft

Aktueller Bericht DEHOGA

DEHOGA FAQ für betroffene Hoteliers und Gastronomen

Informationsplattform für die Tourismuswirtschaft

Tourismusnetzwerk B-W FAQ zur Corona-Verordnung (CoronaVO)

Rückwirkend zum 01. März 2020 treten Neuregelungen zum Kurzarbeitergeld in Kraft.

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • Übernommen werden 60 % bzw. 67 % des ausgefallenen Nettolohns der Beschäftigen in Kurzarbeit (bis max.12 Monate).
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Wichtig: Die Anzeige muss in dem Monat gestellt werden, in welchem die Kurzarbeit beginnt.

Weiterführende Informationen zum Kurzarbeitergeld: