Überblick und Hinweise zu Unternehmenshilfen

  6. Oktober 2021

Die Corona-Pandemie trifft viele Unternehmen schwer. Bund, Länder und Kommunen reagieren darauf mit verschiedenen Hilfsprogrammen. Welche Wirtschaftshilfeprogramme für Ihr Unternehmen in Frage kommen, wie Sie die Hilfe erhalten können und aktuelle Neuerungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Bitte beachten Sie: Die hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen Ihnen als Hilfestellung. Aufgrund der sich dynamisch entwickelnden Situation können wir keine Garantie für Vollständigkeit und Aktualität übernehmen. Wir dürfen zudem keine Rechts- und Gesundheitsberatung durchführen. Die Informationen sind daher kein Ersatz für eine Rechtsberatung. Ebenfalls übernehmen wir keine Haftung für die Links Dritter auf diese Webseite.

Seit 01. Februar 2021 können mit neuen Förderbedingungen wieder Anträge für die Digitalisierungsprämie Plus gestellt werden. Mit der Prämie werden Digitalisierungsprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aller Branchen mit bis zu 500 Beschäftigten gefördert.

Das Wirtschaftsministerium des Landes hatte sich aufgrund des Infektionsgeschehens zu einer „Antragspause“ entschlossen, da Förderanträge bei der Darlehensvariante persönlich bei der Hausbank eingereicht werden müssen. Angesichts des fortdauernden Lockdowns und immer drängenderen Herausforderungen bei der Digitalisierung ist die Antragsstellung nun wieder möglich. Unternehmen können Förderanträge sowohl in der Darlehens- als auch in der Zuschussvariante nun wieder stellen.

  • Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante (direkter Zuschuss)
  • Digitalisierungsprämie Plus – Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)

Die angepassten Förderkonditionen sehen diese Zuschüsse vor:

  • 50 % (max. jedoch 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 – 50.000 Euro
  • 12 % (max. jedoch 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro

Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben (anstelle von 6.000) gefördert werden. Das Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen. Weitere Informationen zur Digitalisierungsprämie Plus finden Sie auf den Websites der L-Bank.

Zur Antragstellung Digitalisierungsprämie Plus – Darlehensvariante

Zur Antragstellung Digitalisierungsprämie Plus – Zuschussvariante

Die Corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen dauern in einigen Branchen weiter an. Die Bundesregierung verlängert deshalb die Überbrückungshilfen für betroffene Unternehmen und Soloselbstständige bis zum 30. September 2021 als Überbrückungshilfe III Plus. Die bewährten Förderbedingungen werden in der Überbrückungshilfe III Plus beibehalten.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus:

Restart-Prämie

Mit einer Restart-Prämie werden von Juli an neue Anreize im Überbrückungshilfepaket geschaffen, um Beschäftigte früher aus der Kurzarbeit zu holen und neue einzustellen. Betriebe, die dies bei der Wiedereröffnung machen, erhalten zusätzlich zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe.

Die Restart-Prämie beträgt

  • im Juli 60 % der höheren Personalkosten gegenüber dem Vergleichsmonat Mai
  • im August 40 %
  • im September 20 %.

Danach entfällt die Prämie.

Neustarthilfe für Soloselbständige wird weiter ausgebaut

Die Neustarthilfe für Soloselbständige wird verlängert. Sie erhöht sich von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.

Restrukturierungskosten

Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung demnächst über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Antragsbearbeitung und Auszahlung erfolgen in der Verantwortung der Länder. Wir informieren an dieser Stelle weiter.

Weitere Informationen


 

Überbrückungshilfe III (bis 30. Juni 2021)

Die Überbrückungshilfe III unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie selbstständige Freiberufler, die durch die Pandemie einen Umsatzeinbruch zu verkraften haben. Die Zuschüsse für den Förderzeitraum von November 2020 bis Juni 2021 müssen nicht zurückgezahlt werden.

Wer bereits eine November- und/oder Dezemberhilfe beantragt hat, kann für diese Monate allerdings keine Überbrückungshilfe III erhalten.

Die Überbrückungshilfe III wurde nochmals deutlich verbessert: Die Beantragung wurde vereinfacht, die Förderung großzügiger und sie steht mehr Unternehmen zur Verfügung. Auch die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt.

Seit 10. Februar 2021 können Anträge gestellt werden.
Seit dem 12. Februar zahlt der Bund Abschlagszahlungen mit Beträgen bis zu 400.000 Euro und seit dem 26. Februar mit Beträgen bis zu 800.000 Euro. Die reguläre Auszahlung wird durch die Bundesländer im März erfolgen.

Seit 03. März 2021 können auch größere vom Lockdown betroffene Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen.
Die bislang geltende Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro entfällt für Unternehmen

  • des Einzelhandels,
  • der Veranstaltungs- und Kulturbranche,
  • der Hotellerie,
  • der Gastronomie,
  • und der Pyrotechnikbranche,

die von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffen sind, sowie für

  • Unternehmen des Großhandels und
  • der Reisebranche.

Der Zugang zur Überbrückungshilfe III wurde vereinfacht und erweitert. Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten.

Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen,

  • die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben.

Betriebe können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen, in dem sie diese Voraussetzung erfüllen. Damit fällt die Unterscheidung weg in Betriebe, die von der Schließung betroffen oder nicht betroffen waren, ebenso wie die Pflicht, Umsatzeinbrüche außerhalb des Förderzeitraums November 2020 bis Juni 2021 zu belegen.

Wie wird gefördert?

Unternehmen erhalten eine gestaffelte Fixkostenerstattung in Höhe von bis zu

  • 90 % ihrer monatlichen Fixkosten, wenn ihr Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 um mehr als 70 % eingebrochen ist.
  • 60 % ihrer monatlichen Fixkosten, wenn ihr Umsatz um 50 bis 70 % eingebrochen ist.
  • 40 % ihrer Fixkosten, wenn ihr Umsatz zwischen 30 und 50 % eingebrochen ist.

Die Höhe der Überbrückungshilfe III richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten. Das Fördervolumen und die Abschlagshöhe wurden erhöht:

  • bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat
  • Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro für einen Fördermonat
  • Überbrückungshilfe III auch für November und Dezember 2020

Unter anderem werden diese Fixkosten anerkannt und erstattet:

  • Miete und Pachten von Gebäuden und Räumen
  • Miete von Fahrzeugen und Maschinen, die betrieblich genutzt werden.
  • Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen
  • Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen
  • Betriebliche Versicherungen
  • Kosten für Telekommunikation (Telefonie, Internet, Server u. ä.)
  • Gebühren für Müllentsorgung und Straßenreinigung
  • Kfz-Steuer für gewerblich genutzte PKW und andere in fixer Höhe regelmäßig anfallende Steuern
  • Betriebliche fortlaufende Kosten für externe Dienstleister, z. B. für die Finanz- und Lohnbuchhaltung,
    die Erstellung des Jahresabschlusses, Reinigung, Hausmeister u. ä.
  • Betriebliche Lizenzgebühren, zum Beispiel für IT-Systeme
  • Grundsteuern
  • Kosten für den Steuerberater, die bei der Beantragung der Überbrückungshilfe III anfallen.
  • Personalkosten für Mitarbeiter, die nicht komplett in Kurzarbeit sind
    (Pauschale in Höhe von 20 % der bisher genannten förderfähigen Fixkosten).
  • Kosten für Azubis (zu 100 %, einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge)

 

Mit der Überbrückungshilfe III werden außerdem folgende Kosten erstattet:

  • Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten
    von bis zu 20.000 Euro pro Monat,
    die von März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50 %. (Beispiel: Ein Schausteller, der ein Karussell gekauft und per Kredit
    oder aus dem Eigenkapital finanziert hat, kann die Hälfte der monatlichen Abschreibung als Kosten ansetzen.
  • Marketing- und Werbekosten (max. in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahr 2019)
  • Investitionen in die Digitalisierung (z. B. Aufbau und Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei einer Online-Plattform) –
    einmalig förderfähig sind bis zu 20.000 Euro.

Regelungen für besonders betroffene Branchen

Unternehmen aus besonders von der Corona-Krise betroffenen Branchen werden weitere Kosten anerkannt. Dies betrifft Einzelhändler, Soloselbstständige, die Reisebranche, Unternehmen der Pyrotechnik sowie die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Sonderregeln für Händler

Da Einzelhändler durch den Lockdown Saisonware nicht verkaufen können, erkennt die Bundesregierung den Wertverlust von Saison- und verderblicher Ware im Winter 2020/2021 als Kostenposition an.

  • Händler können die Warenabschreibungen zu 100 % als förderfähige Fixkosten ansetzen. Das gilt zusätzlich zur
    Möglichkeit, Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit 50 % abzuschreiben.
  • Reisebranche: externe Vorbereitungs- und Ausfallkosten werden um eine 50 %-ige Pauschale für interne Kosten
    erhöht und können bei den Fixkosten berücksichtigt werden.

Wie können Anträge gestellt werden?

Die Antragstellung erfolgt über die bundesweit einheitlich digitale Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Unternehmen müssen Anträge elektronisch durch „prüfende Dritte“ (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte) stellen. Die Bewilligungsstellen der Bundesländer prüfen den Antrag und leiten die Auszahlung des Geldes in die Wege.

Antragsfrist

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III für die Monate Januar bis Juni wurde verlängert und läuft noch bis 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe III

Seit dem 18. Mai 2021 ist die Antragstellung für den fiktiven Unternehmerlohn des Landes möglich. Die Ergänzungsförderung zur Überbrückungshilfe III des Bundes kommt insbesondere den von der Krise schwer getroffenen Selbständigen und kleinen Unternehmen zugute. Damit soll eine Förderlücke in der Überbrückungshilfe III des Bundes geschlossen werden.

 Da viele Kleinunternehmer oder Selbstständige keine eigenen Gehälter beziehen, ist eine reine Fixkostenerstattung wie in der Überbrückungshilfe III daher nicht ausreichend. Mit dem fiktiven Unternehmerlohn erhalten sie auch für die Monate Juli bis September 2021 die notwendige Unterstützung.

Berücksichtigung des Unternehmerlohns in der Überbrückungshilfe III

  • Das Land Baden-Württemberg gewährt einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt.
  • Im Gegensatz zur Überbrückungshilfe I und II ist der fiktive Unternehmerlohn nicht mehr nach der Höhe des Umsatzeinbruchs gestaffelt.

Antragstellung

  • Anträge für den fiktiven Unternehmerlohn können im Rahmen der Antragstellung auf Überbrückungshilfe III über einen prüfenden Dritten auf der Plattform des Bundes gestellt werden.
  • Wurde die Überbrückungshilfe III bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn auch nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden.

Weitere Informationen Überbrückungshilfe Unternehmen: Überbrückungshilfe III

Zur Antragstellung

Zur Überbrückungshilfe III gehört auch die so genannte „Neustarthilfe für Soloselbstständige“. Mit der Neustarthilfe werden Soloselbstständige in allen Wirtschaftszweigen unterstützt, die im Förderzeitraum vom 01. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt hohe Umsatzeinbußen verzeichnen, aber nur geringe betriebliche Fixkosten haben und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III daher nicht in Frage kommt. Soloselbstständige können einmalig 50 % des Referenzumsatzes als Zuschuss erhalten, max. 7.500 Euro.

Die Neustarthilfe muss nicht auf Leistungen der Grundsicherung angerechnet und nicht zurückgezahlt werden.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge wurde bis zum 31. Oktober 2021 verlängert.

Wer ist antragsberechtigt?

Antragsberechtigt sind Soloselbstständige, deren Einkommen im Jahr 2019 zu mindestens 51 % aus selbstständiger Tätigkeit stammte. Mitte Januar hat die Bundesregierung den Förderkreis auf „unständig Beschäftigte“ erweitert, um damit auch Theater- und Medienschaffenden zu helfen, die vor der Pandemie von wechselnden Engagements lebten. Sie werden Soloselbstständigen insoweit gleichgestellt.

Höhe der Neustarthilfe

Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz vom Januar bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz 2019 um 60 % oder mehr zurückgeht. Der Referenzumsatz beträgt in der Regel 50 % des Gesamtumsatzes 2019.

Beispiel: Bei einem Umsatz von 20.000 Euro im Gesamtjahr 2019 werden also 5.000 Euro Neustarthilfe gezahlt (= 50 % des Referenzumsatzes für sechs Monate im Jahr 2019 (= 10.000 Euro).

Betroffene, die sich nach dem 01. Oktober 2019 selbstständig gemacht haben, können statt des durchschnittlichen Umsatzes im Jahr 2019 den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 wählen. Alternativ kann auch der durchschnittliche Monatsumsatz des dritten Quartals 2020 (01. Juli bis 30. September 2020) herangezogen werden.

Antragstellung auf Neustarthilfe

Soloselbstständige, die Neustarthilfe beantragen, können Anträge selbst über die Überbrückungshilfe-Plattform stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte Elster-Zertifikat nutzen.

Die Auszahlung der Neustarthilfe soll in der Regel wenige Tage nach Antragstellung als Vorschuss erfolgen, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen.

Weitere Informationen

Von der Corona-Krise betroffene Unternehmen in Baden-Württemberg, die bei allen Hilfsprogrammen bisher leer ausgegangen sind, können nun eine so genannte Härtefallhilfe beantragen. Sie kann gewährt werden, wenn ein Betrieb in Folge der Pandemie in seinem wirtschaftlichen Fortbestand bedroht ist, jedoch nachweislich kein anderes, bestehendes Hilfsangebot von Bund, Land und Kommunen (z. B. die Überbrückungshilfe III des Bundes, der fiktive Unternehmerlohn des Landes oder die flankierenden Neustarthilfe) greift. Mit den Härtefallhilfen hat das Land die Möglichkeit, in diesen ausgesprochenen Einzelfällen individuell zu helfen.

Die Härtefallhilfen orientieren sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe III des Bundes und sollen im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen.

Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder gestellt werden.

  • Hier muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann.
  • Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern der Branchen Handel, Gastgewerbe/Tourismus, Dienstleistungen, Handwerk und der Freien Berufe.

Anträge können für einen Zeitraum zwischen November 2020 und Juni 2021 gestellt werden.

Die Antragsfrist der Härtefallhilfen endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen

Inmitten der Corona-Krise muss sich die Autoindustrie strategisch neu ausrichten und Transformationsaufgaben, wie zum Beispiel neue Mobilitätsdienstleistungen, Digitalisierung und Elektrifizierung, stemmen. Dies ist vor allem für die Zulieferer und das Kfz-Gewerbe eine Herausforderung.

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt nun kleine und mittelständische Unternehmen mit externer strategischer Beratung rund um die Transformation der Automobilwirtschaft. Ab sofort können sich Unternehmen mit bis zu 3.000 Beschäftigten für einen „Beratungsgutschein Transformation Automobilwirtschaft BW“ bewerben.

Der Gutschein steht für eine strategische Beratung in zahlreichen Themenfeldern, unter anderem

  • Geschäftsmodellentwicklung
  • Produktentwicklung
  • Digitalisierungsmaßnahmen
  • Qualifizierung
  • Weiterbildung

durch bei der Lotsenstelle „Transformationswissen BW“ gelistete Beraterinnen und Berater.
Der Zuschuss pro Unternehmen beträgt insgesamt max. 10.000 Euro.

Das Ministerium stellt für das neue Förderangebot im Rahmen des „Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW“ rund 3,65 Mio. Euro bereit.
Das Programm wird gemeinsam mit der Landeslotsenstelle Transformationswissen BW* umgesetzt.

Die Antragsunterlagen und weitere Informationen zu den Beraterinnen und Beratern, den Beratungsthemenfeldern sowie zur Förderrichtlinie finden Sie hier.

Flyer Beratungsgutschein Transformation Automobilwirtschaft

*Landeslotsenstelle Transformationswissen BW

Die neue Landeslotsenstelle „Transformationswissen BW“ unterstützt mit einem vielfältigen Angebot insbesondere mittelständische Unternehmen in Baden-Württemberg dabei, die Prozesse und Chancen der Transformation der Automobilwirtschaft einzuschätzen. Informieren Sie sich weiter mit einem aufschlussreichen Video.

Invest BW – Förderung von Innovations- und Technologievorhaben

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat am 15. Januar 2021 Invest BW gestartet – das größte branchenoffene Investitions- und Innovationsförderprogramm Baden-Württembergs. 300 Mio. Euro Landesfördergelder sollen Unternehmen in der Coronakrise einen Schub geben und ihnen bei Investitionen und Zukunftstechnologien helfen. Mitte Dezember 2020 beschloss die Landesregierung die Eckpunkte des Programms. Die erste Tranche des Fördergeldes über 150 Mio. Euro soll jetzt zur Verfügung stehen.

Das Programm besteht aus zwei Linien:

Invest BW für Innovationsvorhaben

Für die Erforschung und Entwicklung von Innovationen gibt es

  • bis zu fünf Mio. Euro Zuschuss.

Invest BW für Zukunftsinvestitionen

Zur Erweiterung oder zum Aufbau eines neuen Standortes (Ansiedlungen) oder für Investitionen in die Transformation oder Diversifizierung einer Betriebsstätte können Unternehmen

  • bis max. eine Million Euro bekommen.

Wer wird gefördert?

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe, die ihren Sitz, eine Niederlassung oder eine Betriebsstätte in Baden-Württemberg haben oder errichten wollen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll 24 Monate betragen.

Eine Antragstellung ist ab sofort auf der Website Invest BW möglich.

Wie gefördert wird und weitere Voraussetzungen für eine Förderung erfahren Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

Das Förderprogramm „Tourismusfinanzierung Plus“ des Landes Baden-Württemberg kann seit 01. Oktober wieder beantragt werden. Tourismusbetriebe erhalten ein langfristiges Förderdarlehen. Damit können sie vor allem Baumaßnahmen günstig finanzieren. Das Programm wird von der L-Bank umgesetzt.

Kleine und mittlere Unternehmen können einen Antrag auf ein zinsverbilligtes Darlehen in Kombination mit einem Tilgungszuschuss für touristische Investitionen stellen. Insgesamt 8 Millionen Euro werden von der Landesregierung dafür bereitgestellt.

Voraussetzungen für eine Förderung:

  • Führung eines Tourismusbetriebs (z. B. Hotel, Gaststätte, Campingplatz oder Ferienwohnung) in Baden-Württemberg.
  • Das Unternehmen gilt als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition (weniger als 250 Beschäftigte und Jahresumsatz von max. 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme von max. 43 Mio. Euro)

Mit dem Förderkredit können folgende Vorhaben finanziert werden:

  • Erweiterung oder Modernisierung bestehender Betriebe
  • Betriebsübernahme mit anschließender Umgestaltung
  • Investitionskosten für Grundstück, Gebäude, Baumaßnahmen, Außenanlagen, Einrichtung, Fahrzeuge, Übernahmepreis für das Unternehmen

Förderleistungen:

Förderdarlehen im Hausbankenverfahren

Die L-Bank arbeitet eng mit den Banken und Sparkassen vor Ort zusammen. Dort werden der Förderantrag gestellt und der Kreditvertrag abgeschlossen. Die Hausbank zahlt das Förderdarlehen aus.

  • Kredithöhe: 10.000 bis 5 Mio. Euro
  • Kreditlaufzeit: 5, 8, 10, 15 oder 20 Jahre, tilgungsfrei 0 – 3 Jahre
  • Sollzinsbindung: wie Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre
  • Bereitstellungszinsen: 12 Monate frei, danach 0,15 % M. auf noch nicht ausgezahlte Darlehensbeträge
  • Sondertilgung jederzeit möglich gegen Vorfälligkeitsentschädigung

NEU ab 01. Oktober 2021: Tilgungszuschuss

  • Nach erfolgreicher Durchführung einer Investition erhalten Unternehmen zusätzlich einen Tilgungszuschuss für ihr Darlehen aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Damit müssen Darlehen nicht in voller Höhe zurückgezahlt werden.
  • Der Zuschuss beträgt derzeit 15 % des Bruttodarlehensbetrags, max. 200.000 Euro.

Weitere Informationen und die Antragsformulare auf der Website der L-Bank.

 

 

Kurzarbeitergeld soll gezielt helfen, wenn Unternehmen mit ihren Beschäftigten durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie Arbeitsausfälle haben. In dieser besonderen Situation bekommen sie Unterstützung, damit Entlassungen möglichst vermieden werden.

Die Bundesregierung hat sich am 15. September 2021 auf die erneute Verlängerung der Corona-Sonderregeln für Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2021 verständigt.

Jetzt werden bis zum 31. Dezember 2021 die Erleichterungen beim Zugang zum Kurzarbeitergeld ausgeweitet. Bisher waren die Erleichterungen auf Betriebe begrenzt, die die Kurzarbeit bis zum 30. September 2021 eingeführt haben. Nun gilt der erleichterte Zugang für alle Betriebe – unabhängig vom Zeitpunkt der Einführung der Kurzarbeit. Ebenso wird die volle Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Erleichterte Voraussetzungen

Diese Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld gelten bis zum 31. Dezember 2021:

  • Es reicht weiterhin aus, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind.
  • Beschäftigte müssen auch weiterhin keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann.
  • Auch Leiharbeitnehmer*innen können weiterhin Kurzarbeitergeld erhalten.
  • Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes ist für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.
  • Die Beiträge zur Sozialversicherung während der Kurzarbeit werden an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet.
  • Die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge ist nach Stellung eines Insolvenzantrags bis zur Entscheidung des Gerichts über diesen Antrag oder bis zur Rücknahme des Insolvenzantrages grundsätzlich ausgeschlossen, um mögliche Doppelzahlungen der Bundesagentur für Arbeit zu vermeiden.
  • Wenn Arbeitnehmer*innen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit einen Entgeltausfall von mindestens 50 Prozent haben, wird das Kurzarbeitergeld ab dem 4. Bezugsmonat – gerechnet ab März 2020 – auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) angehoben.
  • Ab dem 7. Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des entfallenen Nettoentgelts. Diese Regelungen gelten ebenfalls bis zum 31. Dezember 2021 für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.

Weitere Informationen

Antragstellung

Nutzung von Außenflächen – Heizstrahler

Die Stadt Sindelfingen unterstützt die Gastronomie in Corona-Zeiten doppelt: Die Sondernutzungserlaubnis für bestehende Freiterrassen wird verlängert. Ebenso genehmigt die Stadt das Aufstellen von Heizstrahlern.

Die vergangenen Monate waren auch für die Sindelfinger Gastronomie herausfordernd. Als Unterstützung hat die Stadtverwaltung Ende Mai den Beschluss gefasst, Gastronomen die Sondernutzungsgebühren für das Jahr 2020 zu erlassen und Anträge auf die Nutzung weiterer Flächen im Außenbereich großzügig zu handhaben.

Nun steht die kalte Jahreszeit bevor. Bedingt durch Abstandsregelungen und die damit verbundenen beschränkten Innenflächen, stehen Gastronomen erneut vor Herausforderungen.

Darum wird die

  • Sondernutzungserlaubnis für bestehende Freiterrassen bis zum 30. April 2022 verlängert.
  • Zusätzlich wird auf Antrag das Aufstellen von Heizstrahlern und Heizpilzen erlaubt.

Aus Gründen des Klimaschutzes appelliert die Stadt an die Betreiber, möglichst klimaschonende Heizgeräte zu verwenden und sie mit Ökostrom zu betreiben.

Die bestehenden Sondernutzungserlaubnisse für Freiterrassen werden ohne erneute Antragstellung verlängert.

Anträge zur Aufstellung von Heizstrahlern bzw. -pilzen können per E-Mail an die Stadt gestellt werden.

 

Der Beteiligungsfonds Baden-Württemberg ist gestartet. Ziel ist es, den für die Stabilisierung eines Unternehmens erforderlichen Betrag zur Verfügung zu stellen und so seine Kreditfähigkeit nachhaltig wiederherzustellen. Unternehmen können vom Beteiligungsfonds zeitlich begrenzte Mittel mit Eigenkapitalcharakter erhalten. Im Fokus stehen die Stabilisierung von Produktionsketten und die Sicherung von Arbeitsplätzen im Land.

Wer wird gefördert?

Der Beteiligungsfonds richtet sich an baden-württembergische Unternehmen zwischen 50 und 250 Mitarbeitern.

Voraussetzung für die Beantragung des Beteiligungsfonds ist

  • ein ausgewiesener Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro
    oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr vor dem 01. Januar 2020
  • ein Unternehmenssitz oder ein klarer Tätigkeitsschwerpunkt in Baden-Württemberg
  • eine große Bedeutung des antragstellenden Unternehmens für die wirtschaftliche Stabilität des Landes Baden-Württemberg

Antragstellung

Anträge auf die Gewährung einer Rekapitalisierungsmaßnahme durch den Beteiligungsfonds können beim Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Mindesthöhe einer Rekapitalisierungsmaßnahme pro Unternehmen beträgt 800.000 Euro. Die vertiefte Prüfung der Anträge erfolgt durch die L-Bank.

Weitere Informationen auf der Website des Landes Baden-Württemberg

Weitere Informationen der L-Bank

Ein Förderprogramm des Landes zur Stärkung des Eigenkapitals soll Start-ups und kleinen Mittelständlern durch die Corona-Krise helfen. Das Mezzanine-Beteiligungsprogramm ist am 14. September 2020 angelaufen und unterstützt Unternehmen bei der Sicherung ihrer Geschäfte durch notwendige Investitionen und Betriebsmittel.

Mezzanine-Kapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Die Unternehmen werden mit typisch stillen Beteiligungen unterstützt, die sie als Eigenkapital verbuchen können, ohne dass die Kapitalgeber dafür Stimmrechte oder sonstige Einflussmöglichkeiten bekommen.

Das Mezzanine-Programm soll Unternehmen zu einer stärkeren Eigenkapitalbasis verhelfen. Damit sollen ihre Aussichten auf herkömmliche Bankkredite verbessert werden, damit sie die Chancen des Aufschwungs nutzen können.

Die Förderung beträgt bis zu 800.000 Euro pro Unternehmen. Umgesetzt wird das Landesprogramm in Zusammenarbeit mit dem Bund und der Förderbank KfW.

Jetzt wurde das Mezzanine-Beteiligungsprogramm bis 30. Juni 2021 verlängert.

Weitere Informationen und Antragstellung

Das im Sommer 2020 von der Landesregierung beschlossene Förderprogramm „Stabilisierungshilfen Bustouristik 2020“ für Unternehmen der Reisebusbranche, die aufgrund des monatelangen Verbots von touristischen Busreisen in Liquiditätsengpässe gerieten, wird 2021 verlängert.

Das Programm soll dem Erhalt der Bustourismusbranche in Baden-Württemberg in der derzeitigen Krise bis zum Neustart der Bustouristik im Land dienen und es soll jetzt umgesetzt werden.

Die Stabilisierungshilfen errechnen sich anhand von Festbeträgen pro Fahrzeug, die je nach Fahrzeugklasse, Schadstoffklasse und prozentualem Anteil der touristischen Reisen im gesamten Unternehmen gestaffelt sind.

Weitere Informationen auf der Website des Landes Baden-Württemberg

Informationen zur Antragsstellung Corona-Förderprogramm „Stabilisierungshilfe Bustouristik“

Viele von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Soloselbständige aus dem Schaustellergewerbe, der Veranstaltungs- und Eventbranche, dem Taxi- und Mietwagengewerbe sowie Dienstleistungsunternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung genauso wie Sportvereine stehen weiter vor großen Herausforderungen.

Die Landesregierung hat das Förderprogramm Tilgungszuschuss Corona II bis Ende September 2021 verlängert. Zusätzlich wurde die Antragsfrist für den gesamten Förderzeitraum Januar bis September 2021 auf den 31. Oktober 2021 ausgeweitet.

Mit dem Tilgungszuschuss Corona II werden Regeltilgungsraten im Förderzeitraum 01. Januar bis 30. Juni 2021 mit einem Satz von 50 Prozent gefördert. Förderfähig sind die nach den Tilgungsplänen im ersten Halbjahr 2021 anfallenden Tilgungsraten ab Bewilligung von Krediten. Die maximale Förderung mit dem Tilgungszuschuss beträgt 300.000 Euro je Antragsteller (soweit sich im Einzelfall kein geringerer Höchstbetrag aus beihilferechtlicher Sicht ergibt).

Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe des Bundes und der Landesaufstockung mit dem fiktiven Unternehmerlohn. Umgesetzt wird es mit den Industrie- und Handelskammern als Gutachterstellen und der L-Bank als Bewilligungsstelle.

Weitere Informationen und Antragstellung

Durch die Corona-Krise sind insbesondere Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige stark beeinträchtigt und durch fehlende Liquidität in ihrer Existenz bedroht. Oft können sie keine regulären Kredite aufnehmen, weil der Bank die Sicherheiten fehlen. Der KfW-Schnellkredit des Bundes steht jedoch nur Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten zur Verfügung. Diese Lücke schließt das Land mit einem erweiterten Angebot der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.

Das Wirtschaftsministerium stellt gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg Sofortbürgschaften für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Betriebe mit bis zu zehn Beschäftigten bereit.

Seit 15. Juli 2020 können die Sofortbürgschaften beantragt werden.

Antragstellung auf zwei Wegen:

Portal „Ermöglicher“

Über das Portal Ermoeglicher.de können Antragsteller bei einer positiven Prüfung eine elektronische Vorabzusage für eine Sofortbürgschaft in Höhe von 90 % für einen Kredit bis zu 250.000 Euro der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg erhalten. Diese Vorabzusage wird direkt an ein Kreditinstitut nach Wahl zugeleitet. So können auch Unternehmen, die keine Hausbank haben, ihre Anfrage online und bankenunabhängig stellen. In diesen Fällen soll die Bürgschaft auf 100 % erhöht werden können.

Hausbankverfahren

Der Antragsweg ist auch über das klassische Hausbankverfahren möglich. Hier beantragt die Hausbank eine Bürgschaft in Höhe von 90 % für ein Darlehen bis zu 125.000 Euro. Für eine spätere weitere Finanzierung bis maximal 125.000 Euro kann sie auf Wunsch eine 100 % Bürgschaft erhalten.

Portal Ermoeglicher.de

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

Die „Krisenberatung Corona“ wurde verlängert. Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern können sich bei einem von vier branchenorientierten Beratungsdiensten informieren und eine kostenlose Beratung durch einen erfahrenen Experten erhalten.

Dabei geht es beispielsweise darum, wie die eigene unternehmerische Lage zu bewerten ist, welche Fördermöglichkeiten es gibt und welche Strategie dabei helfen kann, die Krise zu überwinden. Die Unternehmen können bis zu vier Beratungstage kostenlos in Anspruch nehmen. Gemeinsam können sie mit den vom Land finanzierten Beratern auch eine Liquiditätsplanung durchführen lassen und sich auf anstehende Gespräche mit Banken vorbereiten.

Für die „Krisenberatung Corona“ wurden diese Beratungsdienste beauftragt:

  • das RKW Baden-Württemberg
  • die Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (BWHM)
  • die DEHOGA Beratung und
  • die Unternehmensberatung des Handelsverbandes Baden-Württemberg

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Beratungsdienste wenden. Bei einem Erstgespräch werden die Fördervoraussetzungen abgeklärt, die Beratungsbedarfe analysiert und ein geeigneter Krisen- und Sanierungsexperte vermittelt.

Weitere Informationen

Bei der Landesbank kann grundsätzlich auf die bestehenden Programme zurückgegriffen
werden:

1. Liquiditätskredit

Mit dem Liquiditätskredit können kleine und mittelständische Unternehmen in
Baden-Württemberg mit (in der Regel) bis zu 500 Mitarbeitern ihren Liquiditätsbedarf mit
einem Darlehen in Höhe von bis zu 5 Mio. Euro – im Einzelfall auch darüber – decken.

Das Programm ist mit einem flexiblen Laufzeitangebot zwischen 4 und 10 Jahren und im
Gegensatz zu allen anderen Förderprogrammen mit einem kostenfreien Sondertilgungsrecht
ausgestattet (Auszahlungskurs: 99 %). Es ist u. a. auch die kurzfristige Umschuldung aus dem Kontokorrent möglich.

2. Liquiditätskredit Plus

Der Liquiditätskredit wurde um die Fördervariante Liquiditätskredit Plus erweitert. Diese wurde jetzt bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Sie kann ausschließlich Liquiditätsbedarf finanziert werden, welcher sich auf Betriebsstätten in Baden-Württemberg bezieht.

Antragsteller:
• junge und etablierte mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (bis zu 500 Beschäftigte)
• freiberuflich Tätige (in der Regel bis 500 Beschäftigte)
• Kleinstunternehmen
• Start-Ups und neu gegründete Unternehmen

Voraussetzung für Förderung:
• tragfähiges Geschäftsmodell
• 2020 muss mit einem coronabedingten Umsatzrückgang von mindestens 15% gerechnet werden
• bei jungen Unternehmen oder Unternehmen nach größeren Erweiterungsinvestitionen muss der Umsatz im Jahr 2020 um mind. 15 % hinter der Prognose zurückliegen

Kredit:
• Maximaler Kreditbetrag: 5 Mio. EUR
• Tilgungszuschuss 10%, max. 300.000 EUR
• nach Einreichung des Verwendungsnachweises wird der Tilgungszuschuss gutgeschrieben. Dies führt zu einer Verkürzung der Laufzeit des Darlehens
• Keine kostenlose Sondertilgung möglich
• Bürgschaft bis zu 90 % möglich

Kombination mit anderen Förderprogrammen:
• Grundsätzlich in Kombination mit der „Corona-Soforthilfe B-W“ möglich.
• Ein Wechsel in die Programmvariante Plus ist ausgeschlossen, wenn das Unternehmen auf einen in den Monaten März bis Mai 2020 zugesagten Liquiditätskredit verzichtet.
• Liquiditätsbedarf kann nicht gleichzeitig mit dem „Liquiditätskredit Plus“ und dem „KfW-Schnellkredit 2020“ oder dem „KfW-Sonderprogrammen 2020“ finanziert werden. Auf eine bereits vorliegende Zusage im „KfW-Schnellkredit 2020“ oder im „KfW-Sonderprogramm 2020“ (mit den Programmen KfW-Unternehmerkredit oder ERP-Gründerkredit) kann allerdings verzichtet und ein Antrag auf einen „Liquiditätskredit Plus“ gestellt werden.

Liquiditätskredit und Liquiditätskredit Plus

Um kleinen Unternehmen und Mittelständlern durch die Corona-Krise zu helfen, hat die staatliche Förderbank KfW ein zusätzliches Hilfsprogramm aufgelegt. Die Darlehen sind ausschließlich zur Finanzierung von Betriebsmitteln und Investitionen gedacht.

Im Rahmen der Überbrückungshilfe III, die am 01. Janaur 2021 startet, soll der Schnellkredit der KfW erweitert und auch Unternehmen mit weniger als 11 Beschäftigten zugänglich gemacht werden.

Die KfW übernimmt eine 100-Prozent-Garantie der Kreditsumme, die bei der Hausbank beantragt wird. Diese führt eine Legitimationsprüfung durch und bestätigt mit Antragstellung, dass die Programmbedingungen eingehalten sind. Der KfW-Schnellkredit 2020 kann bis zum 31.12.2021 abgeschlossen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt darf der Antragsteller zusätzlich zum KfW-Schnellkredit 2020 keinen weiteren KfW-Kredit beantragen.

Kreditsummen:

Möglich sind KfW-Schnellkredite mit Kreditvolumen bis max. 25 % des Jahresumsatzes 2019.

  • für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 675.000 Euro
  • Unternehmen mit 11 bis 50 Beschäftigten: bis 1,125 Mio. Euro
  • Größere Unternehmen: 1,8 Mio. Euro

Konditionen:

Der Zinssatz orientiert sich am Kapitalmarkt und wird bei Zusage durch die KfW festgelegt. Die Laufzeit beträgt bis zu 10 Jahren.

Vergabebedingungen:

Das Unternehmen

  • bestand bereits Anfang 2019 und machte Gewinn.
  • befindet sich in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen und nicht in Insolvenzverfahren.

Kombination mit anderen Förderprogrammen:

  • Die Kombination mit Instrumenten des Wirtschaftsstabilisierungsfonds und den erweiterten Programmen der Bürgschaftsbank ist ausgeschlossen.
  • Die Kombination mit dem Liquiditätskredit der L-Bank ist möglich, wenn es sich um zwei getrennte Vorhaben handelt.

Weitere Informationen auf der Website der KfW-Bank

Antragsvorbereitung KfW-Schnellkredit 2020

Sind Hausbanken auf Grund fehlender Sicherheiten von kleinen und mittleren Unternehmen nicht in der Lage, Liquiditäts- bzw. Betriebsmittelkredite zur zeitlichen Überbrückung zu gewähren, können die Bürgschaftsbank oder die L-Bank bis zu 80 Prozent des Risikos abnehmen.

• Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg vergibt Bürgschaften bis zu 2,5 Mio. Euro

• Die L-Bank ist zuständig für Bürgschaften über 2,5 und unter 5 Mio. Euro

• Die L-Bank wickelt zudem die Landesbürgschaft – Bürgschaften über 5 Mio. Euro – ab

Weitere Informationen der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

Die KfW beteiligt sich an Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel von mittelständischen und großen Unternehmen und ermöglicht individuell strukturierte, passgenaue Konsortialfinanzierungen. Die KfW fördert alles für die unternehmerische Tätigkeit Notwendige.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Für Anschaffungen und laufende Kosten (Investitionen und Betriebsmittel)
  • Für Vorhaben in Deutschland
  • Finanzierungsanteil der KfW mindestens 25 Mio. Euro im Rahmen eines Bankenkonsortiums
  • Bis zu 80 % des Bankenrisikos übernimmt die KfW
  • Flexible Finanzierungsstrukturen

Weitere Informationen zur Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung

Merkblatt KfW-Sonderprogramm „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“

 

Adressat des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes sind insbesondere große und bisher solvente Unternehmen, die durch die Corona-Krise mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Der WSF federt die ökonomischen Auswirkungen auf Unternehmen ab, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort oder den Arbeitsmarkt in Deutschland hätte. Der Fonds soll ebenfalls Liquiditätsengpässe beseitigen, die Refinanzierung am Kapitalmarkt unterstützen und die Kapitalbasis von Unternehmen stärken. Der WSF soll zunächst bis Ende 2021 bestehen. Er ergänzt die Sonderprogramme der KfW.

Zugang zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten Unternehmen, die

  • eine Bilanzssumme von mehr als 43 Millionen Euro aufweisen.
  • Umsatzerlöse von mehr als 50 Millionen Euro erzielen.
  • mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt beschäftigen.

Der WSF lässt sich auch von systemrelevanten kleineren Unternehmen in Anspruch nehmen, die wichtig für die kritische Infrastruktur Deutschlands sind. Anspruch haben auch Start-ups, die seit dem 01.01. 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 50 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurden.

Weitere Informationen zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF)

Die bestehende Rahmenrichtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde um ein Modul für Corona betroffene KMU und Freiberufler bis zunächst 31. Dezember 2020 ergänzt.

Grundlegende Anpassungen sind u.a.:

  • betroffene Unternehmen erhalten einen Zuschuss für eine Beratungsleistung in Höhe von 100 %, maximal jedoch 4.000 Euro, der in Rechnung gestellten Beratungskosten (Vollfinanzierung)
  • betroffene Unternehmen können bis zur Ausschöpfung der maximalen Zuschusshöhe mehrere Beratungen im Rahmen des neuen Kontingentes beantragen
  • Zuschuss wird vom BAFA als Bewilligungsbehörde direkt auf das Konto des Beratungsunternehmens ausgezahlt
  • antragsberechtigte Unternehmen werden von einer Vorfinanzierung der Beratungskosten entlastet
  • betroffene Unternehmen müssen kein Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner vor Antragstellung führen
  • Anträge auf Förderung einer Beratung nach diesen Bestimmungen können zunächst bis einschließlich 31. Dezember 2020 gestellt werden

Weitere Informationen können Sie der entsprechenden Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie dem Merkblatt „Vom Coronavirus betroffene Unternehmen“ (Stand: 31.03.2020) entnehmen.

Hier finden Sie Hinweise zu abweichenden Eintragungen im Antragsformular.

Innovative Nachwuchsunternehmen und Start-ups, die ihre erste Finanzierungsrunde bereits erfolgreich beendet haben, nicht älter als fünf Jahre sind und durch die Corona-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten sind, können vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Überbrückungshilfe bekommen. Das Förderprogramm Start-up BW Pro-Tect hilft Jungunternehmen dabei, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Die Förderung wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken. Bis zu 80 Prozent können vom Land kommen. Private Ko-Investoren müssen mindestens 20 Prozent des Risikos an der Gesamtsumme tragen.

Das bundesweit einzigartige Programm hilft Jungunternehmen, die Zeit bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken.

„Start-up BW Pro-Tect“ wird bis 30. September 2021 verlängert und zudem um fünf Mio. Euro aufgestockt. Damit stehen insgesamt 36 Mio. Euro an Landesmitteln zur Verfügung.

Das Programm ist Bestandteil der Landeskampagne Start-up BW des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.

Weitere Informationen: Voraussetzungen für eine Förderung und Antragstellung

Website Start-up BW

 

Klassische Kreditinstrumente passen für junge innovative Unternehmen oft nicht. Damit auch sie weiter erfolgreich an ihren Ideen arbeiten können, schafft die Bundesregierung einen „Start-up-Booster“ als Corona-Hilfe, um auch Start-ups, jungen Technologieunternehmen und kleinen Mittelständlern schnell helfen zu können. Das Unterstützungspaket ergänzt die bereits bestehenden Programme um ein Maßnahmenpaket, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets.

Weitere Informationen

Die Finanzämter im Land können Unternehmen, die unter den Auswirkungen der Corona-Krise leiden, zügig helfen und deren Liquidität verbessern. Die steuerlichen Hilfen und Lockerungen erhalten Unternehmen jeder Größe. Die zinslose Stundung von Steuerforderungen ist von besonderer Bedeutung. Unternehmern, Selbständigen und Freiberuflern werden bis Ende 2020 Erleichterungen gewährt:

  • Stundung von Steuerschulden (> später zahlen)
  • Steuervorauszahlungen können angepasst werden (> weniger zahlen).
  • Vollstreckungsmaßnahmen werden ausgesetzt (> später zahlen).

Die strengen Voraussetzungen für Nachweise müssen bei einem Antrag auf Stundung nicht mehr erfüllt werden, z. B. wenn die entstandenen Schäden wertmäßig nicht im Einzelnen nachgewiesen werden können. Dies gilt für die Einkommen-, Körperschaft- und die Umsatzsteuer. Auch bei der Kraftfahrzeugsteuer ist eine Stundung möglich.

Als weitere steuerliche Erleichterung ist es zudem nun auch möglich, Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020 herabzusetzen. Dies soll vor allem dem umsatzstarken Handel helfen, dessen Umsätze weggebrochen sind.

Corona-Steuerhilfegesetz – Steuerhilfen bei der Kurzarbeit

In manchen Unternehmen legt der Arbeitgeber noch etwas auf das Kurzarbeitergeld drauf, um die Lohnlücke für die Mitarbeiter so klein wie möglich zu halten. Dieser freiwillige Aufschlag war bisher zwar sozialversicherungsfrei, aber lohnsteuerpflichtig. Das will die Bundesregierung nun ändern und hat am 06.05.2020 den Entwurf des Corona-Steuerhilfegesetzes beschlossen. Das Gesetz soll eine befristete Steuerbefreiung für Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld enthalten.

Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld bis 80 Prozent des Unterschiedsbetrages zwischen dem Soll-Entgelt und dem Ist-Entgelt werden vom 01.03.2020 bis 31.12.2020 steuerfrei gestellt. Die Beschäftigten haben dadurch mehr vom Zuschuss und die Unternehmen einen höheren Anreiz, ihre Beschäftigten zu unterstützen. Der Gesetzentwurf steht auf der Tagesordnung der Sitzung des Bundesrates am 15.05.2020.

Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus – Informationen der Finanzämter in Baden-Württemberg

Weitere, neue steuerliche Erleichterungen für vom Corona-Virus betroffene Unternehmen – Informationen des Finanzministeriums Baden-Württemberg

Vereinfachtes Antragsformular für Steuererleichterungen

Herabsetzung der Sondervorauszahlungen bei der Umsatzsteuer für das Jahr 2020

In der Corona-Krise kämpfen vor allem kleinere Unternehmen und die Gastronomie um ihre Existenz. Zusätzlich zu den Hilfsmaßnahmen des Landes gewährt auch die Stadtverwaltung Sindelfingen Erleichterungen.

Sindelfinger Gewerbetreibende, die nachweislich aufgrund der Corona-Lage in finanzielle Schwierigkeiten kommen, können für bereits fällige oder noch fällig werdende Gewerbesteuerzahlungen einen Antrag auf Stundung stellen oder eine Zahlung in Raten vereinbaren. Die Stadt sichert in diesen Fällen eine großzügige Handhabung zu. Stundungszinsen werden seitens der Stadt in diesen Fällen nicht erhoben.

Pächter städtischer Gebäude, die ihr Gewerbe derzeit nicht betreiben können und in eine finanzielle Notlage geraten, sollen vorerst eine zinslose Stundung der Pacht in Anspruch nehmen können.

Weitere Informationen der Stadt Sindelfingen

Wenn es hart auf hart kommt, können auch Selbstständige und Freiberufler Grundsicherung beantragen, um Miete, Krankenversicherung und mindestens teilweise auch den Lebensunterhalt zu decken. Ein Anspruch besteht dann, wenn sie und ggf. ihre Familie bzw. Mitglieder ihrer Bedarfsgemeinschaft zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts zur Verfügung haben.

Viele Unternehmer und Selbstständige versuchen in der Corona-Krise durchzuhalten und nehmen keine Hilfe in Anspruch, obwohl sie ihnen zusteht. Manche, weil sie vor dem Ausfüllen der Formulare ohne fremde Hilfe zurückschrecken, manche, weil ihnen die Wirtschaftshilfeprogramme gar nicht bekannt sind.

Die Online-Plattform www.durchblick-macher.de soll kleinen Unternehmen und Selbstständigen helfen, die richtigen Hilfen in der Corona-Krise zu finden. Das gemeinnützige Unternehmen Fairantwortung gAG präsentiert auf der Plattform die Hilfsangebote und unterstützt beim Ausfüllen der Formulare. Wenige Eingaben zur wirtschaftlichen Situation genügen, um eine individuelle Auswahl an Hilfsmaßnahmen zu erhalten.

Das Fachwissen kommt von mehr als 40 ehrenamtlich arbeitenden Experten, u. a. für Recht, Steuerberatung, IT und Management. Das Angebot ist kostenlos und es werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Auf die Online-Plattform verweist auch der Landtag von Baden-Württemberg.

Online-Plattform #DurchblickMacher