Zehn Jahre Kistler in Sindelfingen: Standort gewinnt weiter an Bedeutung
Oberbürgermeister Markus Kleemann und Wirtschaftsförderer Felix Rapp zu Besuch bei der Kistler Instrumente GmbH
Vor zehn Jahren entschied sich die Kistler Instrumente GmbH für Sindelfingen – heute ist der Standort auf dem Flugfeld die Deutschlandzentrale des Weltmarktführers für dynamische Messtechnik. Innerhalb der Unternehmensgruppe gewinnt der Standort zunehmend an Bedeutung. Oberbürgermeister Markus Kleemann und Wirtschaftsförderer Felix Rapp besuchten Alexis Caballero, Vorsitzender des German Leadership Board und Vice President Sales & Service DACH, um sich über die Entwicklung des Standorts und Zukunftspläne des Unternehmens auszutauschen.
Im Jahr 2016 bündelte die Kistler Instrumente GmbH die damaligen Standorte in Ostfildern und Schönaich in der Umberto-Nobile-Straße 14 auf dem Flugfeld und schuf dort die Deutschlandzentrale des Unternehmens. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren unter anderem die hervorragende Lage auf dem Flugfeld und die Nähe zu wichtigen Kunden aus der Automobilindustrie. In Sindelfingen sind heute zentrale Abteilungen wie Sales & Service, Finance & Accounting, Human Resources sowie Forschung und Entwicklung angesiedelt. Rund 250 der insgesamt etwa 560 in Deutschland Beschäftigten sind in der Sindelfinger Zentrale tätig. In den kommenden Jahren soll der Standort weiter wachsen: Die Kistler Instrumente GmbH plant, weitere Unternehmensbereiche nach Sindelfingen zu verlagern.
„Die Kistler Instrumente GmbH ist ein weltweit erfolgreiches Unternehmen. Dass sie ihre Deutschlandzentrale in Sindelfingen weiter ausbauen und den Standort nachhaltig stärken möchte, ist ein klares Bekenntnis zu unserer Stadt. Es bestätigt die Attraktivität Sindelfingens als Wirtschaftsstandort und setzt zugleich ein wichtiges Signal für die Zukunft. Ich danke Herrn Caballero für den offenen Austausch“, sagt Markus Kleemann, Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen.
„Dass sich Kistler vor zehn Jahren für Sindelfingen entschieden hat, war ein großer Gewinn für unseren Wirtschaftsstandort“, ergänzt Felix Rapp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH (WSG). „Es freut mich sehr zu sehen, dass das Unternehmen den Standort weiterentwickelt und dessen Rolle innerhalb der Unternehmensgruppe ausbaut. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.“
Weltmarktführer mit mehr als 60 Jahren Erfahrung
Die Kistler Unternehmensgruppe ist weltweit führend in der dynamischen Messtechnik für Druck, Kraft, Drehmoment und Beschleunigung. Die komplexen und hochpräzisen Messanwendungen kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz, unter anderem für Fahrzeug-, Luft- und Raumfahrttests, zur Prozessüberwachung in der industriellen Fertigung und in der Medizinproduktion sowie im Transport- und Verkehrswesen. Im Rahmen einer Führung durch die Produktion erhielten Oberbürgermeister Markus Kleemann, Wirtschaftsförderer Felix Rapp und Viktoria Kaufmann, Projektleiterin Industrie, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung bei der WSG, Einblicke in die Fertigung der hochpräzisen Messsysteme und die vielfältigen Einsatzbereiche der Kistler-Technologien.
„Dank unserer Technologieführerschaft gelingt es uns trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage, unseren Fokus erfolgreich von der Automobilindustrie auf Zukunftsmärkte wie die Luft- und Raumfahrt, Medizinproduktion, Halbleiterindustrie und Infrastrukturüberwachung zu lenken“, sagt Alexis Caballero, Vice President Sales & Service DACH. „Sindelfingen bietet mit der Nähe zu unseren Kunden, einer hervorragenden Infrastruktur und einem starken industriellen Umfeld beste Voraussetzungen für unsere Deutschlandzentrale. Ich danke Frau Kaufmann, Herrn Kleemann und Herrn Rapp herzlich für ihren Besuch und den wertvollen Dialog.“
In diesem Jahr stellt die Kistler Instrumente GmbH den Veranstaltungsort für den SINDOLF, den Wirtschaftspreis der Stadt Sindelfingen. Die Preisverleihung findet am 26. November im Rahmen des Sindelfinger Unternehmertreffs statt. „Wir verstehen uns als Teil des Wirtschaftsstandorts Sindelfingen und freuen uns sehr, den Sindolf 2026 bei uns im Haus auszurichten“, so Alexis Caballero.
Die Wurzeln der Kistler Gruppe liegen im schweizerischen Winterthur, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet. Im Jahr 1959 wurde das Familienunternehmen gegründet, das heute mehr als 2.000 Mitarbeitende an über 60 Standorten weltweit beschäftigt. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Interessierte unter www.kistler.com.

Foto: Von links nach rechts: David Domroes, Head of Production Sindelfingen, Markus Kleemann, Oberbürgermeister der Stadt Sindelfingen, Alexis Caballero, Vorsitzenden des German Leadership Boards und Vice President Sales & Service DACH der Kistler Gruppe, Felix Rapp, Geschäftsführer der WSG, und Viktoria Kaufmann, Projektleiterin Industrie, Handwerk, Gewerbe, Dienstleistung bei der WSG. Copyright: WSG

